Hamburg, 16. Dezember 2006 Der verwaiste Medizinstudent Tobias bekommt von einem Unbekanntem ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk – eine Einladung in einen antiken Uhrenladen, in dessen Keller sich eine Zeitmaschine befinden sollen. Als Tobias der Einladung folgt überschlagen sich die Ereignisse und ehe er sich versieht strandet er im Hamburg des 19. Jahrhunderts und sieht der Zeitmaschine dabei zu, wie sie im Fleet versinkt. Zeitgleich wird die Hansestadt von einem Serienmörder heimgesucht, den Tobias prompt beim Beseitigen einer Leiche stört und somit ins Visier der Ermittlungen gerät. Was hat es mit dem Mörder auf sich und haben die Morde vielleicht wirklich eine Verbindung zu dem Zeitreisenden? Und dann hat ihm der Uhrenmacher auch noch einen seltsamen Sinnspruch mitgegeben, der ihm auf seinem Abendeuter immer wieder begegnet: Nosce teipsum! – Erkenne dich selbst! Thomas Finn erschafft mit „Der Funke des Chronos“ eine vollkommen neue Wirklichkeit und verbi...
Was passiert mit einer Schafherde, wenn der Schäfer plötzlich ermordet auf der Weide liegt? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Kriminalroman „Glennkill“, der 2007 im Goldmann Verlag erschienen ist. Die Autorin Leonie Swann entführt dazu in eine Welt voller Gras, Kräuter und schafsinniger Folgerungen. Gras, Kräuter und ab und zu eine vorgelesene Geschichte – das Leben der Schafe von George Glenn könnte angenehmer nicht sein, bis plötzlich der Schäfer tot auf der Weide vorgefunden wird. Nachdem die erste Panik überwunden ist, packt die Abenteuerlust die Herde. „Gerechtigkeit“, blökt eines als erstes und schon machen sich die Schafe von George Glenn auf die Suche nach dem Mörder ihres Schäfers – eine Suche, bei der sie mit der seltsamen Verhaltensweise der Menschen und ihren eigenen Ängsten konfrontiert werden. Erfrischend anders – so könnte man das Buch in zwei Worten beschreiben. Durch die Sicht der Schafe, mit ihren eigenen Vor- und Nachteilen, ist di...
Kommentare
Kommentar veröffentlichen